Grüntee-Sorten

Bancha
Ceylon Green Spirals
Chun-mee Jiangxi
Gunpowder
Gyokuro
Jasmin-Tee
Lung ching
Matcha
Pai mu tan
Phoenix pearls
Sencha
Taiping Houkui

Zahlreiche Spezialitätentees offerieren einzigartige Aromen und Düfte

Heutzutage sind zahlreiche Grünteespezialitäten erhältlich, aus denen man seinen bevorzugten Tee zubereiten kann. Grüne Tees bilden je nach Anbaumethoden, Zeit der Ernte, verwendete Teile der Pflanze und der Weiterverarbeitung der Blätter und Pflanzenteile unterschiedliche Geschmacksstoffe aus.

Die Teepflanze ist eine immergrüne Pflanze, die weltweit aber vor allem in tropischen und subtropischen Gegenden angebaut wird. Die kleinblättrige Unterart der Teepflanze (Camellia sinensis var sinensis), die den herben Grüntee ergibt, wird in den subtropischen Gebieten von China und Japan kultiviert, wohingegen die Assam-Variante (Camellia sinensis var assamica), die später zu Schwarztee weiterverarbeitet wird, in den tropischen Zonen von Indien und Sri Lanka angebaut wird. Neben diesen zwei wichtigen Sorten existieren noch etliche, lokale Züchtungen, die sich durch einzigartige Aromen auszeichnen.

Blätter einer Teepflanze
Blätter einer Teepflanze (Camellia sinensis)

Teepflanzen wachen in der Natur bis zu einem Baum von 16 Metern in die Höhe, aber im kommerziellen Anbau werden sie auf Buschgrösse zurückgeschnitten, um die Ernte zu erleichtern. Für einige Teesorten werden die Pflanzen zudem kurz vor der Ernte im künstlichen Schatten gehalten: durch die limitierte Sonneneinstrahlung verändert sich die Zusammensetzung der Inhaltstoffe. Je nach Sorte werden die Blätter zudem an unterschiedlichen Zeitpunkten der Wachstumsperiode gepflückt - entweder nur die Blätter oder auch Teile des Astes und die Blütenknospen.

Die Blätter und weitere Teile der Teepflanze werden dann fermentiert und geröstet: Je nach Grad der Fermentierung erhält man weissen, grünen, oolong oder schwarzen Tee. Für die Fermentierung sind Enzyme der Planze verantwortlich, die Pflanzeninhaltsstoffe chemisch mit Luftsauerstoff reagieren lassen. Beim weissen und grünen Tee werden die Blätter möglichst ganz gelassen und umgehend getrocknet, was die Enzyme deaktiviert. Für Oolong-Tee werden die Blätter leicht zerkleinert, bevor sie geröstet werden, damit der Luftsauerstoff eine leichte Fermentation hervorrufen kann. Für Schwarztee werden die Blätter zerkleinert und man wartet einige Stunden mit dem Trocknen, bis sie eine kupferrote Farbe und einen typischen Geruch angenommen haben. Diese unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden rufen insofern einige chemische Veränderungen der Inhaltstoffe hervor, die sich sowohl auf die Farbe des Tees als auch auf dessen Geschmack auswirken.

roesten of Green Tea
Pfannenröstung in der Verarbeitung von Lung-Ching-Tee

Bancha
Ceylon Green Spirals
Chun-mee Jiangxi
Gunpowder
Gyokuro
Jasmin-Tee
Lung ching
Matcha
Pai mu tan
Phoenix pearls
Sencha
Taiping Houkui

Einige bekannte und weniger bekannte grüne Tees werden nun vorgestellt und können rechts im Menu ausgewählt werden. Bei den Sorten wird in Wort und Bild beschrieben, wie sich unterschiedliche Verarbeitungsmethoden auf den jeweiligen Tee auswirken.